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Die Karstlandschaft Südharz gilt als europaweit einmaliger Lebensraum.
Sie erstreckt sich von Badenhausen in Südniedersachsen über den
Landkreis Nordhausen in Thüringen bis nach Pölsfeld in Sachsen-Anhalt.
Aufgrund der besonderen geologischen und klimatischen Bedingungen
ist in diesem Gebiet im Laufe von mehreren zehntausend Jahren eine
Landschaft mit extremer Verkarstungsintensität und -vielfalt und
von herausragender Schönheit entstanden.
Der geologische Formenreichtum des `Südharzer Gipskarstes` führt
zu einer ungewöhnlich hohen Vielfalt an Tieren und Pflanzen und
macht diese Landschaft für den Tourismus äußerst attraktiv.
Desgleichen ist der Erholungswert auch für die Bevölkerung unersetzbar.
Die Landwirtschaft muß hier zum großen Teil auf ökonomisch schwachen
Grenzertragsstandorten arbeiten, die seit Jahrhunderten extensiver
Nutzung als Weide- bzw. Grasland unterliegen und die das Bild der
Kulturlandschaft im Südharz maßgeblich geprägt haben.
Da in Karstgebieten schon geringfügige Schadstoffeinträge großräumige
Trinkwasserbelastungen zur Folge haben können, ist eine schonende
Landnutzung von besonderer Bedeutung für den Menschen.
Der Abbau nicht regenerierbarer Rohstoffe im Tagebau wie Kies und
Sand, Dolomit und insbesondere Gips und Anhydrit und die damit verbundene
Zerstörung der (Karst-) Landschaft stellen den schwer wiegendsten
Interessenkonflikt zwischen einem schonenden Umgang mit dieser sensiblen
und touristisch hoch attraktiven Landschaft und Wirtschaftsinteressen
dar.
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Der "Sachsenstein"
Der "Hörninger Sattelkuppen"
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