Aktivitäten Der Verein Perspektiven  

Was ist Gips?

Was ist Karst?

Wo gibt es
Gipskarst?

Entstehung des
Naturraumes

Das Naturerbe

Konflikt
Rohstoffabbau

Karten

       
 

Die Landschaft

   
 

Überblick

   
 


Die Karstlandschaft Südharz gilt als europaweit einmaliger Lebensraum.

Sie erstreckt sich von Badenhausen in Südniedersachsen über den Landkreis Nordhausen in Thüringen bis nach Pölsfeld in Sachsen-Anhalt.

Aufgrund der besonderen geologischen und klimatischen Bedingungen ist in diesem Gebiet im Laufe von mehreren zehntausend Jahren eine Landschaft mit extremer Verkarstungsintensität und -vielfalt und von herausragender Schönheit entstanden.

Der geologische Formenreichtum des `Südharzer Gipskarstes` führt zu einer ungewöhnlich hohen Vielfalt an Tieren und Pflanzen und macht diese Landschaft für den Tourismus äußerst attraktiv.
Desgleichen ist der Erholungswert auch für die Bevölkerung unersetzbar.

Die Landwirtschaft muß hier zum großen Teil auf ökonomisch schwachen Grenzertragsstandorten arbeiten, die seit Jahrhunderten extensiver Nutzung als Weide- bzw. Grasland unterliegen und die das Bild der Kulturlandschaft im Südharz maßgeblich geprägt haben.

Da in Karstgebieten schon geringfügige Schadstoffeinträge großräumige Trinkwasserbelastungen zur Folge haben können, ist eine schonende Landnutzung von besonderer Bedeutung für den Menschen.

Der Abbau nicht regenerierbarer Rohstoffe im Tagebau wie Kies und Sand, Dolomit und insbesondere Gips und Anhydrit und die damit verbundene Zerstörung der (Karst-) Landschaft stellen den schwer wiegendsten Interessenkonflikt zwischen einem schonenden Umgang mit dieser sensiblen und touristisch hoch attraktiven Landschaft und Wirtschaftsinteressen dar.

  Sachsenstein

Der "Sachsenstein"

Hoerninger Sattelkuppen

Der "Hörninger Sattelkuppen"

 

       
       
       
       
       
 

© Text und Fotos: Stephan Röhl / GFB e.V.  2003 / Kontakt